PwC Effekt – Think BIG

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen beim PwC Azubi Blog und zu einer weiteren großen Vorstellungsrunde. Bevor wir euch Mathias Aksoy vorstellen werden, möchten wir uns kurz selbst vorstellen. Wir, Alicia Rütter und Erik Starke, sind Auszubildende und ausbildungsintegriert Studierender am Standort Düsseldorf. Weitere Details zu uns, unseren Ausbildungen und den Erfahrungen bei PwC werden wir euch in folgenden Blogbeiträgen zeigen. Nachdem in einem früheren Beitrag unsere Ausbildungskoordinatorin Marisa Neumann vorgestellt wurde, werden wir euch nun einen weiteren wichtigen Ansprechpartner für die Berufsausbildung bei PwC vorstellen.

Wer bist du und was machst du bei PwC?

Mein Name ist Mathias Aksoy und ich bin Leiter der Berufsausbildung für die IHK-Berufe und die dualen Studiengänge deutschlandweit. Meine vielfältigen Aufgaben reichen von der strategischen Ausrichtung der Berufsausbildungen bei PwC über das Schülermarketing, das Rekrutieren neuer Auszubildenden und das Controlling der Ausbildungskostenstelle bis hin zur individuellen Betreuung der Auszubildenden.

Welchen Karriereweg bist du bei PwC gegangen?

Bei PwC eingestiegen bin ich 2007 über eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation mit der Zusatzqualifikation Fremdsprachenkorrespondent Englisch. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung im Jahr 2009 habe ich in der Personalabteilung als Sachbearbeiter in der Payroll angefangen. Nach einem Jahr wechselte ich innerhalb unseres HC-Operations-Bereichs zu HCdirect, unserem First-Level-Support, bei dem sämtliche Personalanfragen von PwC-Mitarbeitern aus ganz Deutschland eingehen.

Im Januar 2012 habe ich nach einer internen Bewerbung die Stelle des Leiters der Berufsausbildung für IHK-Berufe deutschlandweit und Ausbilder der kaufmännischen Auszubildenden am Standort Frankfurt in einer Doppelrolle übernommen. Mit einem berufsbegleitenden Studium habe ich mich in dieser Zeit zum Personalmanagementökonom weiterqualifiziert. Ende des letzten Jahres habe ich im Zuge des Umzugs der Personalabteilung ebenfalls die Funktion des Leiters der dualen Studiengänge übernommen. Seitdem bin ich als direkter Ausbilder nur noch für die dualen Studenten Personalmanagement tätig.

Was zeichnet PwC als Ausbildungsbetrieb für dich besonders aus?

Wenn man nach dem Schulabschluss als Azubi oder dual Studierender bei PwC anfängt, ist der Sprung aus der Schule in ein international tätiges Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen gigantisch. Vom ersten Tag an startet man als vollwertiges Teammitglied und übernimmt fachliche Aufgaben, sodass sich die Lernkurve extrem steil entwickelt. Dem ersten „Schock“ folgt sehr schnell eine Euphorie und Motivation für die vielen neuen Herausforderungen.

Neben der sehr guten und umfangreichen beruflichen Entwicklung, entwickelt man sich während der Ausbildung auch persönlich. Dresscode, Auftritt, Kommunikation und vor allen Dingen das Selbstbewusstsein erhalten den benötigten Feinschliff und verhelfen zu Seriosität und Professionalität. Der Karrierestart nach dem Schulabschluss bei PwC prägt somit die Persönlichkeit sehr stark und hat einen Effekt auf das Leben außerhalb des Büros im privaten Bereich.

Die Arbeit bei einem großen, weltweit aktiven und dynamischen Beratungskonzern erfordert besondere Eigenschaften wie beispielsweise Selbstbewusstsein, Eigeninitiative, kommunikatives und professionelles Auftreten sowie insbesondere Teamfähigkeit. Logischerweise bringt jeder Azubi unterschiedliche persönliche Eigenschaften mit, aber ein Ausbau dieser Fähigkeiten erfolgt zwangsläufig bereits in den ersten Tagen und Wochen. Diese schnelle Anpassung an das professionelle Geschäftsumfeld kann man als PwC-Effekt bezeichnen, der bei jedem unterschiedlich stark auftritt und entsprechend lange dauert. Entscheidend ist, dass der Fokus bei der Auswahl auf der Potenzialorientierung und nicht auf der Kompetenzorientierung liegt. Wie schon ein ehemaliger Deutschlandchef sagte, wollen wir nicht die Besten, sondern die Passendsten.

Wohin geht dein erster Blick bei einer eingehenden Bewerbung.

Als erstes scrolle ich durch die Bewerbung und schaue mir grundsätzliche Dinge, wie die Vollständigkeit und das Layout, sowie zusätzliche Dokumente an, um einen ersten Überblick zu gewinnen. Anschließend lese ich das Anschreiben und den Lebenslauf genauer durch, damit ich mir einen persönlicheren Eindruck verschaffen kann. Allgemein gilt, dass das Anschreiben umfangreicher als vier Zeilen und nicht länger als eine Seite lang sein sollte. Hier zählt aber der Inhalt noch mehr, da das Anschreiben kein Kettenbrief an verschiedenste Unternehmen sein darf. Es muss vielmehr zeigen, dass sich der Bewerber mit dem Unternehmen und der Stelle, auf die er sich bewirbt, beschäftigt hat. Die Noten sind auch wichtig, aber nicht zwingend ausschlaggebend.

Was ist deiner Erfahrung nach der größte Fehler bei einer Bewerbung?

Der größte Fehler, den man machen kann, ist sich zu wenig Zeit für die Bewerbung zu nehmen. Ein guter Personaler erkennt schnell, wie intensiv sich der Bewerber mit dem Unternehmen, der Stelle und der Bewerbung auseinandergesetzt hat. Wer sich nicht genug Zeit für eine gute und aussagekräftige Bewerbung nimmt, wird keinen Personaler überzeugen können.

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung bei PwC?

Da wir Azubis und duale Studenten relativ bedarfsorientiert einstellen, ist das Ziel, die Absolventen nach der Berufsausbildung bei PwC zu übernehmen. Die Übernahmechance ist dementsprechend sehr hoch, aber auch an gewisse Voraussetzungen gekoppelt: gute bis sehr gute Leistungen in der Schule bzw. im Studium, gute bis sehr gute Performance in den Praxisphasen. Und natürlich muss man auch zueinander passen.

Die Weiterbildung, wie beispielsweise ein berufsbegleitendes Studium, ein weiterführender Masterabschluss bis hin zu Berufsexamina und weitere Zusatzqualifikationen werden durch PwC insbesondere mit flexiblen Zeit- und Raummodellen gefördert. Jeder Kollege bekommt die Chance sich weiter zu entwickeln, sofern er dies möchte. Es liegt aber auch in der Verantwortung der Mitarbeiter sich aktiv für die eigene Entwicklung einzusetzen.

Würdest du etwas anders machen, wenn du könntest?

Ich kann durchaus sagen, dass ich vollkommen zufrieden bin – sowohl beruflich als auch privat. Auf dem Weg hierhin bereue ich keine meiner Entscheidungen

Wie sieht dein perfekter Samstag nach einer anstrengenden Woche aus?

Zu allererst schlafen wir aus und frühstücken dann ganz entspannt bei Sonnenschein ausgiebig auf der Terrasse. Danach geht’s erstmal zum Sport und idealerweise gewinnt Schalke am Nachmittag. Bei der restlichen Gestaltung des Tages zählt die Abwechslung. Dort reicht die Auswahl von einem Abend mit Freunden oder mit der Familie bis hin zu einem Abend zuhause, wo wir zusammen kochen und uns anschließend einen guten Film anschauen. Speziell im Sommer freue ich mich auf einen gemütlichen Abend auf der Terrasse, den wir nach dem Grillen mit einem guten Glas und einer Zigarre ganz entspannt ausklingen lassen. Allgemein bin ich ein sehr aktiver Mensch und habe selten Langeweile.

Wie kann man sich als Schüler am besten über die Angebote von PwC informieren?

Die umfangreichsten Informationen zu PwC als Arbeitgeber, den Ausbildungen und dualen Studiengängen und die aktuell ausgeschriebenen Stellen findet man auf der PwC Karriere Seite http://pwc-karriere.de/. PwC ist zudem regelmäßig deutschlandweit auf Karrieremessen für Schüler vertreten und an Universitäten aktiv. Wir veranstalten zusätzlich regelmäßige Events an den PwC Niederlassungen und kooperieren mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

Abschließend möchten wir uns bei Mathias für dieses interessante und unterhaltsame Interview bedanken. Das persönliche Engagement von Mathias für die Ausbildung und insbesondere jeden einzelnen Auszubildenden ist keinesfalls selbstverständlich, sodass wir froh sind, dass er sich mit aller Kraft und großem Herz für uns einsetzt.

Wir hoffen, wir konnten euch einen guten Einblick gewähren, wer bei PwC für die Ausbildung verantwortlich ist und freuen uns darauf, euch bald unsere Ausbildungsgänge vorstellen zu dürfen.

Bis zum nächsten Beitrag

Alicia & Erik

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