Keep Calm – 5 Tipps gegen Stress im Alltag und Beruf

Montag, 6:00 Uhr.

Der Wecker klingelt. Ich drehe mich noch einmal um. 6:05 Uhr klingelt mein nächster Wecker. Ich stöhne auf: „Mist, wieder Montag!“
10 Minuten später. Ich versuche mich aus dem Bett zu quälen. Beim Blick auf die Uhr fängt mein Herz zu rasen an. Schon wieder zu spät. Schnell bereite ich das Frühstück vor und mache mich fertig.

Pünktlich – 5 Minuten zu spät – gehe ich aus dem Haus und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Mal wieder gibt es ein Problem bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, das ist ja schon längst nichts Neues mehr.
Völlig verschwitzt, gestresst und genervt erreiche ich meinen Arbeitsplatz. Na hoffentlich wird der Rest des Tages besser.
Die Hölle ist los. Alle Kollegen wollen plötzlich etwas von mir und ich sehe nur Land unter.

Feierabend. Ich packe völlig erschöpft meine Sachen und mache mich auf den Weg nach Hause.
Das Chaos der öffentlichen Verkehrsmittel ist immer noch nicht behoben, aber das nehme ich gar nicht mehr so richtig wahr.
Zu Hause lege ich mich in den Gartenstuhl und bin komplett ausgelaugt. „Montag geschafft…“

Liebe Leserinnen und Leser,

so, oder so ähnlich, habe ich schon den einen oder anderen Tag verbracht. Und wenn wir mal ehrlich sind, dann ist dies keine gesunde Lebensweise.

Wie kann man aber nun mit Stress richtig umgehen?

Um dies leicht und verständlich darzustellen, habe ich mir fünf Tipps überlegt, die Stress im Alltag und Beruf reduzieren sollen und somit die Lebensqualität wieder fördern. Mir persönlich haben diese Tipps schon des Öfteren den Tag gerettet.

Tipp 1 – Tief durchatmen

Das klingt beim ersten Lesen eigenartig und viel zu leicht. Dennoch ist es in den meisten Fällen so, dass die simpelsten Dinge die größte Wirkung erzielen.
Falls es also mal wieder zu einer stressigen Situation kommt, erstmal tief Luft holen. Dabei ist es wichtig tief in den Bauch ein- und auszuatmen. So wird auch gleich das Risiko von der sogenannten Schnappatmung reduziert und allmählich wirkt die stressige Situation gar nicht mehr so belastend.

Wenn also mal wieder auf Arbeit, in der Schule oder Uni die Hölle los ist: erstmal tief durchatmen und sich danach erst auf die Aufgaben stürzen. So passieren auch viel weniger Flüchtigkeitsfehler.

Tipp 2 – Organisation und Planung ist alles

Dick aufgetragen? Keineswegs! Das musste ich auch immer mal wieder schmerzlich lernen.
Bei einem strukturierten Tag ist das Risiko geringer dem Stress zu verfallen. Hilfreich sind hier To-Do Listen.

Plant für den Weg zur Arbeit immer Pufferzeit ein. Falls es dann doch mal nicht so kommt, wie man will, ist immer noch ausreichend Zeit vorhanden, um pünktlich und nicht zu gestresst am Arbeitsplatz, der Schule oder Uni anzukommen.

Für eure Aufgaben auf der Arbeit oder bei Hausarbeiten für die Schule oder Uni empfiehlt es sich, alle Dinge, die man an diesem Tag erledigen muss, aufzuschreiben. Wer ganz genau planen möchte, kann hier dann auch Zeitspannen vergeben, in denen diese Aufgaben erledigt werden sollen.

Wichtig! Plant immer Pausen ein. Denn durch ausreichend Pausen können Körper und Geist wieder Kraft sammeln, um den Rest des Tages zu meistern. Denkt auch an ausreichend Schlaf, den braucht der Körper ebenfalls ganz dringend, um sich wieder regenerieren zu können.

Tipp 3 – Bewegung

Auch wenn der Tag zu kurz erscheint, für etwas Bewegung sollte immer Zeit sein. Da reicht auch schon ein kleiner Spaziergang von 20 Minuten aus.
Wichtig hierbei ist lediglich, dass man sich bewegt. Durch Bewegung kann der Körper das überschüssige Adrenalin, welches bei Stress ausgeschüttet wird, abbauen und somit die Balance wieder herstellen.
Zudem kann man bei etwas Bewegung auch mal abschalten und runterkommen. Perfekt um einen klaren Kopf zu bekommen.

Neben Bewegung sind auch Entspannungsübungen wie Yoga oder autogenes Training eine Möglichkeit den überschüssigen Stress abzubauen.

Tipp 4 – Viel Trinken und ausgewogen Ernähren

Gesunde Ernährung ist den Meisten von euch schon bekannt. Dennoch finde ich ihn hier an dieser Stelle sehr nennenswert. Denn wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung das Risiko unter Stress zu leiden senken kann. Besonders hervorzuheben sind hier die sogenannten Anti-Stress-Foods. Zu diesen gehören zum Beispiel Vitamin-C reiches Obst und Gemüse. Da Stress ein Vitamin-C-Killer ist, sollte man in Stresssituationen zu Vitamin-C-reichem Obst oder Gemüse greifen. Vitamin C findet sich vor allem in Orangen und auch Broccoli wieder.
Des Weiteren gelten Hülsenfrüchte, wie Linsen und Bohnen, als Antistresslebensmittel. Sie sind gute Magnesium-Lieferanten, welcher ein wichtiger Mineralstoff für die Nerven ist und hilft Stress und Nervosität abzubauen.

Antistressfood: Stress mal anders abbauen.

Als Drittes möchte ich an dieser Stelle dunkle Schokolade nominieren. Ja, es stimmt. Schokolade enthält das Protein Tryptophan und kurbelt die Bildung von Serotonin an, welches dabei hilft die Stresshormone abzubauen und den Blutdruck zu senken. Dabei gilt: Je dunkler die Schokolade, desto besser.

Es gibt noch viele weitere Lebensmittel, die euch und eure Nerven in besonders stressigen Situationen unterstützen können. Falls ihr mehr darüber wissen wollt, schaut doch einfach mal im Internet nach, da gibt es eine Vielzahl von Internetseiten, die euch zum Thema Stressfood aufklären.

Den Punkt mit dem viel Trinken habe ich selbstverständlich nicht vergessen. Koffein solltet ihr in Stresssituationen vermeiden, denn somit unterstützt ihr die innere Unruhe und es kann vermehrt zu Flüchtigkeitsfehlern kommen. Bei Wasser oder ungesüßten Tees könnt ihr nichts falsch machen. Da reicht eine Tagesdosis, je nachdem wie das Wetter ist, von 1,5-2,5 Litern über den Tag verteilt.

Tipp 5 – Ausreichend Schlaf und Entspannung

Schlaf und Entspannung sind genauso wichtig wie ausreichend Bewegung. Wie bei allen Dingen ist eine ausgewogene Balance wichtig.

Wenn ein besonders stressiger Tag einem jegliche Kräfte raubt, gehe ich gern raus, um mich etwas zu bewegen. Danach versuche ich dann durch ein paar Dehnungs- und Yogaübungen meine innere Ruhe wiederzufinden. Mittlerweile gibt es viele Bücher zu dem Thema Entspannung auf dem Markt, aber auch viele Videos. Wichtig an dieser Stelle: Schaut genau, was euer Ding ist. Nur, wer sich wirklich mit dem identifizieren kann, was er tut, wird den so genannten Entspannungseffekt bewusst wahrnehmen.

Wer dann schon wieder etwas zur Ruhe gekommen ist, wird es nicht schwer haben schnell einzuschlafen. Da Entspannungsübungen wie Yoga, Autogenes Training und Co nicht jedermanns Sache sind, sollte ausreichend Schlaf vorhanden sein, um wieder Energie zu schöpfen. Einem erwachsenen Menschen wird empfohlen, zwischen sechs bis acht Stunden zu schlafen.

Wer Einschlafprobleme hat, kann zum Beispiel vor dem zu Bett gehen noch ein Buch lesen (es sollte möglichst kein Thriller oder Actionroman sein) oder Entspannungsmusik zum Einschlafen hören. Auch hier hat der Markt einiges zu bieten von CDs bis Apps ist alles dabei.

Bei Einschlafproblemen kann Bettlektüre helfen.

ABER: Schaltet das Handy über Nacht aus oder stellt den Flugmodus ein. Die ständige Erreichbarkeit wird euch zusätzlich vom erholsamen Schlaf abhalten. (Außerdem sind die Handystrahlungen auf lange Zeit gesundheitsschädlich und möglicherweise sogar krebserregend.)

Das waren meine persönlichen fünf Tipps für ein stressfreies Leben.

Falls ihr Fragen oder Feedback zu diesem Thema habt, nutzt gern die Kommentarfunktion.

Ich hoffe ein paar Tipps sind auch für euch dabei.

Bis zum nächsten Beitrag und nicht stressen lassen
Katharina

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