Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Ich beginne einfach mal ganz klassisch: Ich bin am 05.03 1999 in Offenbach am Main geboren und schreite seitdem mit ziemlich offener Art und großer Lebenslust durch die Welt. Die Schule war, bis zum Abitur, mein Lebensbegleiter und ‚auf die Nerven Geher‘. Ich bin schon immer eher ein Freund des Schaffens und bin deshalb eher weniger gerne in die Schule gegangen. Da die Schule aber nun mal zum Leben dazu gehört, habe ich mein Abitur 2017 an der Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach am Main absolviert.

Nach der Schule bin ich erstmal ein wenig planlos rumgestreunert. Ich wusste immer, dass ich hoch hinauswill. Aber wie hoch genau, links oder rechts, gerade oder schief, das wusste ich alles eben noch nicht. Ein paar Monate hat mich das auch ziemlich runtergezogen, weil ich im nächsten Schritt Richtung Zukunft keine Fehler machen wollte. Viele Leute um mich rum haben falsche Studiengänge gewählt, jahrelang unglücklich studiert. Ich wollte eben, dass ich mit meiner Entscheidung zufrieden bin. Doch wie findet man eigentlich heraus, was das richtige für einen ist? Genau das wusste ich eben nicht. Deswegen habe ich mich im September 2017 dazu entschieden, erstmal nach Australien zu gehen. Am 15.09.2017 bin ich in Sydney gelandet und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in meinem Leben noch nie ängstlicher gewesen bin. Ich hatte keine Angst davor, alleine zu sein. Ich hatte unglaubliche Angst, alleine nicht zurechtkommen. Miete zahlen, öffentliche Verkehrsmittel zahlen, Essen zahlen, Klamotten selbst zahlen, Freizeit selbst zahlen. Ich war leider ein eher verwöhntes Kind, diese Dinge waren für mich also tatsächlich neu. Und unglaublich gruselig. Doch wie alles im Leben, hat es dann doch alles irgendwie hingehauen.

Ein halbes Jahr später kam ich dann also noch offener, selbstständiger und selbstbewusster nach Deutschland zurück. Gerade hatte ich ein halbes Jahr erfolgreich verdrängt, dass es irgendwie weitergehen muss und nun stehe ich wieder am selben Punkt. Jura? BWL? Lehramt? Medizin? Nein, also Medizin wird es sicher nicht, dafür habe ich Biologie viel zu sehr gehasst. Da war ich also, unwissend und absolut nichtsahnend von der eigentlichen Zukunft.

Ich hatte immer in meinem Kopf, dass ich studieren muss. Schließlich habe ich ja nicht umsonst Abitur gemacht! Natürlich weiß ich jetzt, dass das absoluter Schwachsinn ist, jedoch war das vor gut acht Monaten noch genau mein Gedankengang. Das ich jetzt bei PwC bin, habe ich einzig und allein meinem Bruder und meiner Mutter zu verdanken. Meine Mutter hat immer versucht, mich davon zu überzeugen, eine Ausbildung zu machen. Eine Ausbildung würde mich erstmal breit aufstellen, ich würde Arbeitserfahrung sammeln und generell ist es nie falsch, eine Ausbildung zu machen. Alle Inhalte der Ausbildung brauch man in so gut wie jedem Beruf.

Ich habe mich dann also entschieden, mich bei PwC zu bewerben. Als der Tag des Vorstellungsgesprächs kam, muss ich persönlich sagen, war ich ziemlich entspannt. Das liegt womöglich daran, dass ich in Australien einige Vorstellungsgespräche hatte. Diese waren logischerweise auf Englisch und am Anfang meines Auslandsaufenthaltes. Nachdem diese erfolgreich abliefen, hatte ich dann vor einem Vorstellungsgespräch hier in Deutschland einfach keine so große Angst mehr. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten, am Tag des Vorstellungsgesprächs meinen Seitenspiegel im Parkhaus vom Tower fast abzufahren. Naja, der Spiegel war zwar hin, das Vorstellungsgespräch aber noch fällig.

Da ich gerade diesen Beitrag verfasse, ist es offensichtlich, wie das Gespräch verlief. Ich bin jetzt bereits drei Monate bei PwC und bin bis jetzt super glücklich. Ich war in diesen drei Monaten schon in Österreich mit Kollegen wandern und sogar auf dem Geburtstag unseres Standortleiters. Meine Arbeit macht mich täglich sehr stolz und ich bin sehr froh, dass ich als ersten Schritt in Richtung Zukunft diesen Bildungsweg gewählt habe. Neben der herausfordernden Arbeit die mir täglich sehr viel Spaß macht, habe ich mehr als tolle Kollegen. Mit Sicherheit kann ich einige dieser Kollegen sogar schon eher als Freunde bezeichnen. Ich habe tolle, junge, ambitionierte Menschen kennengelernt, die mich mit ihrem bereits erlangten Wissen täglich weiterbilden. Und das ist im Endeffekt irgendwie auch das Schönste.

Jetzt habe ich zwar erwähnt, dass ich eine Ausbildung bei PwC mache, aber gar nicht genau was für eine. Die Ausbildung nennt sich Kauffrau für Büromanagement und Fremdsprachenkorrespondentin in Englisch. Der FSK ist einer der Gründe, warum mir die Ausbildung so positiv aufgefallen ist. Ich spreche schon immer leidenschaftlich gerne Englisch und fand es super spannend, dieses Spektrum auf Business Ebene zu erweitern. Daneben ist mir positiv aufgefallen, dass die Ausbildung zwei anstatt drei Jahre geht. Das ist vor allem für mich vorteilhaft, weil ich anschließend gerne noch studieren möchte um meine Aufstiegschancen zu erhöhen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich bis jetzt sehr stolz auf mich selbst bin und mich bei PwC mehr als wohl fühle. Ich freue mich unglaublich auf die Zukunft, auf eigene Projekte, mehr Menschen die ich kennenlernen werde und herausfordernde Arbeit, die mich in meiner Kompetenz stetig wachsen lassen wird.

Persönliches Lebensmotto: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Beitrag, bis dann!

xx, Kristina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.