Goodbye Hotel Mama-Hallo Frankfurt

Hallo ihr Lieben,

ich bin Vivien, die neue Azubine in Frankfurt am Main. Alaydins Vorstellung des Azubi-Blogs, bei den Start-Up Days, hat mich überzeugt, auch mal ein paar Beiträge für Euch zu schreiben. Während der nächsten zwei Jahre werde ich die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit Fremdsprachenkorrespondenz Englisch absolvieren und dabei will ich Euch immer auf dem Laufenden halten.

Während die meisten Anderen schon ein Studium oder große Weltreisen hinter sich haben, bin ich ganz frisch aus der Schule und muss mich noch an den Arbeitsalltag gewöhnen. Dazu kommt noch, wie der Titel dieses Beitrags schon vermuten lässt, mein großer Auszug von Zuhause.

Nachdem mein Direktor mir mein Abizeugnis in die Hand gedrückt hat, habe ich meine Sachen gepackt und bin aus meiner schönen Heimatstadt Achern, eine Kleinstadt im Schwarzwald, irgendwo zwischen Freiburg und Karlsruhe, in die Europastadt Frankfurt gezogen. Mein erster Eindruck: Frankfurt ist riesig!

Mit dieser Entscheidung habe ich mich zugegebenermaßen ein bisschen selber ins kalte Wasser geworfen, weil ich mich nun nicht nur innerhalb der Ausbildung zurechtfinden muss, sondern auch in meinem Alltag. Plötzlich muss man sich selbst tausende von Fragen beantworten: Welche Bahn muss ich nehmen? Was koche ich heute? Bei welchem Fitnessstudio melde ich mich an? Und wo kaufe ich die günstigste Küchenrolle?

Trotzdem muss ich sagen, dass ich diesen harten cut bisher nicht bereue, denn so kann ich in den nächsten zwei Jahren unglaublich viele neue und spannende Erfahrungen machen und während meiner Ausbildung noch ein großes Stück reifer werden. Natürlich verspürt man hin und wieder Heimweh und die Frage: „Was mache ich hier eigentlich?“, kam auch ein paar Mal auf, aber ich glaube das ist völlig normal.

Ich möchte Jedem sagen, der auch für seine Ausbildung diesen Schritt gehen will, dass man definitiv genug Zeit hat, seinen Alltag und seine neuen Aufgaben in den Abteilungen unter einen Hut zu bringen. Spätestens wenn man sich in seiner ersten Abteilung eingelebt hat, verliert man auch die Unsicherheit, die man vorher hatte und dann kann man sich voll und ganz auf das Einleben in der neuen Stadt konzentrieren. Meine Eindrücke und Erfahrungen aus Frankfurt folgen bestimmt noch mit der Zeit.

Passt auf Euch auf.

Vivien

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