Ausbildungsintegriertes Studium? Was ist das denn?

Liebe Leserinnen und Leser,

vor dem Eintritt ins Arbeitsleben stehen Viele vor der Frage welcher Weg der Berufsausbildung denn nun für sie geeignet ist. Ausbildung, Vollzeitstudium, duales Studium oder vielleicht doch etwas Anderes?

Ich habe mich für den ausbildungsintegrierten dualen Bachelor-Studiengang Steuern und Wirtschaftsprüfung am Düsseldorfer Standort entschieden.

Wie sieht eine normale Woche bei mir aus?

Der Düsseldorfer Standort hat sich gegen Blockunterricht entschieden. Deswegen habe ich montags, mittwochs und freitags einen ganz normalen 8-Stunden-Tag in meiner Abteilung.

Dienstags geht’s dann zum Berufskolleg Volksgartenstraße in Mönchengladbach. Dort bin ich in einer sogenannten Profilklasse. Das bedeutet, dass ich nur die berufsbezogenen Fächer Allgemeine Wirtschaftslehre, Steuerlehre, Rechnungswesen und Datenverarbeitung habe. Im Gegensatz zur regulären Ausbildung zur Steuerfachangestellten fallen somit also die berufsübergreifenden Fächer Deutsch, Religion und Sport weg, da ich im Gegensatz zu den anderen Azubis nur einen Tag in der Berufsschule bin.

Nach 2,5 Jahren tritt man, insofern die Kriterien zur vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung erfüllt sind, die Abschlussprüfung vor der Steuerberaterkammer an. Diese besteht es aus drei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung.

Der Donnerstag ist in meinem Kalender für die Uni, bzw. in meinem Fall Hochschule, reserviert. Das Berufskolleg arbeitet in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein. Die Vorlesungen finden auf dem Mönchengladbacher Campus statt.

Normalerweise sind für das 1. Semester drei verschiedene Kompetenzen vorgesehen:

  • Einführung Steuern, Buchhaltung und Abschlusstechnik;
  • Wirtschaftsrecht, bürgerliches Recht und
  • Wirtschaftsmathematik.

Das Programm sieht jedoch vor, dass nicht alle Vorlesungen besucht werden, da es viele thematische Überschneidungen zum Berufsschulunterricht gibt. Beispielsweise muss ich in diesem Semester lediglich bei Wirtschaftsmathematik anwesend sein und kann die anderen Vorlesungen gegebenenfalls freiwillig besuchen. Die Klausuren am Ende des Semesters sind in allen Fächern verpflichtend.

Nach Abschluss der Berufsschule sind zwei Tage pro Woche für den Hochschulbesuch angesetzt. Der Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ wird nach acht Semestern erlangt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Berufskollegs

https://www.bkvgs.de/bildungsgänge/berufsschule/steuerfachangestellter.html

und der Hochschule

https://www.hs-niederrhein.de/wirtschaftswissenschaften/studierende/dual/bswd-steuern-und-wirtschaftspruefung-flexibel/ .

 

Bis bald!

Nadja

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